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28.03.2018

Die ideale Reisekasse

Sieben Sicherheitstipps fürs Bezahlen auf Reisen

Osterzeit ist Reisezeit. Wer eine erholsame Auszeit genießen will, sollte in Sachen Bezahlen auf Nummer sicher gehen. Wir haben sieben Tipps für Sie zusammengestellt.

Tipp 1: Karten statt Bargeld
Bargeld ist die unsicherste Methode, um im Urlaub Geld mit sich zu führen. Verzichten Sie auf übermäßige Reserven. Informieren Sie sich vor Reiseantritt bei Ihrem kontoführenden Institut über die Bedingungen für den Auslandskarteneinsatz und über die Gebühren für Bargeldabhebungen im In- und Ausland.

Tipp 2: Mehrere Geldquellen
Eine Kombination aus girocard, mindestens einer Kreditkarte und einer „eisernen" Bargeld-Reserve, beispielsweise in Euro oder Dollar, ist ratsam. VISA und Mastercard haben weltweit die höchste Akzeptanz. Bei Verlust oder Diebstahl einer Karte haben Sie immer noch eine andere Zahlungskarte in Reserve.

Tipp 3: Karten und Bargeld aufteilen
Am Urlaubsort angekommen, stecken Sie eine Tagesration Kleingeld und die Karte, mit der Sie am kostengünstigsten Geld abheben können, am besten in eine versteckte Bauchtasche, in einen Brustbeutel oder Geldgürtel. Die girocard oder eine Kreditkarte verwahren Sie am besten in einem Safe. Leicht zugängliche Außentaschen, Handtaschen oder außen getragene Umhängetaschen sind riskant.

Tipp 4: Diskretion
Niemals in aller Öffentlichkeit Bargeld und Karten aus dem Versteck hervorkramen. Rechtzeitig für ein unbeobachtetes Umsortieren in leichter zugängliche Taschen sorgen!

Tipp 5: Karten-Nummern notieren
Bei Diebstahl oder Verlust der Zahlungskarten schnell handeln! Um vom Ausland aus Ihre Karten sperren zu lassen, wählen Sie den deutschen Sperr-Notruf 116 116 über die Landesvorwahl für Deutschland an, in der Regel ist dies +49 116 116. Sollte diese Nummernkombination nicht funktionieren, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder benötigen Sie eine andere Landesvorwahl für Deutschland (siehe Liste), oder Sie erreichen den Sperr-Notruf auch unter der Ruf-Nummer +49 (0) 30 4050 4050. Auf jeden Fall hält Ihr Anruf beim deutschen Sperr-Notruf 116 116 den Schaden in Grenzen. Dafür sollten Sie Ihre IBAN bzw. Kontonummer und BLZ extra notiert haben und griffbereit aufbewahren. Sobald die Zahlungskarten gesperrt sind, sind keine großen finanziellen Schäden zu befürchten.

Tipp 6: „Taschengeld"
Halten Sie immer eine kleine Menge Bargeld in der Hosen- oder Jackentasche griffbereit. Ein Kaffee hier, eine Eintrittskarte dort – lieber nicht jedes Mal nach Geld suchen müssen!

Tipp 7: Notfall-Plan
Nichts ist unangenehmer, als im Urlaub plötzlich ohne Zahlungsmittel dazustehen. Der erste Griff zum Telefon sollte unbedingt dem Sperren Ihrer Zahlungskarten gelten. In den ersten Schrecksekunden hilft der SOS-Infopass perfekt – auch dabei, keine Zeit zu verlieren. Laden Sie sich den SOS-Infopass herunter, tragen Sie alle Informationen ein, drucken Sie ihn aus und kopieren Sie ihn am besten mehrfach, um ihn in verschiedenen Gepäckstücken griffbereit zu haben. Bewahren Sie den SOS-Infopass unbedingt separat von Ihrem Portemonnaie und den Zahlungskarten auf! Er beinhaltet die wichtigsten Sperr-Rufnummern für Zahlungskarten und Ihre Dokumentennummern. Der zweite Griff zum Telefon gilt dann wahrscheinlich einer Vertrauensperson daheim, um Ihnen mit einer Geldanweisung aus der Patsche zu helfen.

Reise-App mit Notfall-Service
Die App „Reise + Geld" des Bankenverbandes ist kostenlos zum Download verfügbar. Zum einen haben Sie damit jederzeit einen verlässlichen, einfachen Währungsrechner zur Hand. Wechselkurse von 160 Währungen werden bei jeder Umrechnung „live" aktualisiert; alternativ können Sie auch den individuellen Wechselkurs Ihrer Bank zur Umrechnung eingeben. Zum anderen liefert die App Tipps zu Sicherheit und Kosten im Ausland. Dazu gehört ein Preisvergleich für mehr als 70 Länder: Was kostet ein Kaffee, eine Taxifahrt oder ein Spezialitätengericht an Ihrem Urlaubsort?

 




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