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02.03.2017

girocard Jahreszahlen 2016

Frankfurt am Main, 02. März 2017: Die girocard konnte im Jahr 2016 sowohl auf Transaktions- als auch Umsatzseite stark zulegen. Nach rund 2,59 Milliarden Transaktionen im Vorjahr bezahlten die Kunden 2016 rund 2,93 Milliarden Mal mit ihren Bank- und Sparkassenkarten. Das entspricht einem Wachstum von 13,1 Prozent. Die Umsätze stiegen dabei um rund 9,9 Prozent auf 151,2 Milliarden Euro im Vergleich zu 2015.

Die jüngsten Zahlen unterstreichen die hohe Bedeutung der girocard auf dem nationalen Zahlungsmittelmarkt. Sie ist mit Abstand das meistgenutzte elektronische Bezahlverfahren in Deutschland und erfreut sich weiterhin einer zunehmenden Beliebtheit. So auch bei kleineren Bezahlbeträgen, die den Jahreswerten zufolge immer häufiger elektronisch über die Ladentheke wandern. Entsprechend sank auch der durchschnittliche Zahlbetrag auf nunmehr 51,64 Euro (-2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Ein Trend, der sich seit Jahren verfestigt und zu einem sukzessiven Rückgang des für den Handel kostenintensiven Bargeldanteils an der Ladenkasse führt.

Als günstiges Debit-Verfahren in Deutschland ist auch das Interesse des Handels an der girocard ungebrochen hoch. Beleg hierfür ist nicht zuletzt die Entwicklung der aktiven Terminals am Markt: Im Dezember 2016 lag die Anzahl bei rund 796.000 und damit rund 1,5 Prozent über dem Vorjahreswert (784.000).

Auch in Zukunft rechnet die Deutsche Kreditwirtschaft mit weiter steigenden Nutzungszahlen. Insbesondere Innovationen wie die girocard kontaktlos stehen für modernen Komfort und Schnelligkeit an der Ladenkasse sowie Investitionssicherheit für den Handel. Auf nationaler Ebene haben bundesweite Händler wie Rewe, Penny und Lidl ihre Terminals bereits auf girocard kontaktlos umgerüstet. Aldi Süd, Aldi Nord und Esso haben angekündigt, in den nächsten Wochen nachzuziehen. Weitere Filialisten werden in Kürze folgen.