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29.06.2017

Großer Erfolg für Europol

Durch verschiedene Festnahmen in den Jahren 2016/2017 gelang es Europol, einen europaweit tätigen Betrügerring im Zusammenhang mit Black Box-Angriffen auf Geldautomaten auszuheben. Insgesamt kam es in mehreren Ländern zu 27 Verhaftungen.

Vorausgegangen waren den Festnahmen intensive, zweijährige Ermittlungen des Europol European Cybercrime Centre (EC3) und der gemeinsamen Cybercrime Action Taskforce (J-CAT) sowie in 20 europäischen Mitgliedstaaten und Norwegen. Festgenommen wurden die Tatverdächtigen laut Europol in Tschechien, Estland, Frankreich, den Niederlanden, Rumänien, Spanien und Norwegen. Die Personen stammen hauptsächlich aus Rumänien, Moldawien, Russland und der Ukraine.

Zu Black Box-Angriffen auf Geldautomaten kam es in Europa erstmals im Jahr 2015. Bei diesem Modus Operandi verbinden Kriminelle ein nicht autorisiertes Gerät direkt mit dem Geldautomaten und veranlassen diesen, das Bargeld auszugeben. Die Black Box muss dabei über USB- oder Hardware-Schnittstellen verfügen, die sie mit dem Zielgerät verbinden.

Europol betont, dass die meisten Black Box-Angriffe auf Geldautomaten in der Vergangenheit nicht erfolgreich waren. Gleichzeitig ermutigt die Behörde die Hersteller von Geldautomaten jedoch, geeignete Schutzmaßnahmen zu entwickeln, um diese Angriffsart in Zukunft besser abzuwehren.

Einem aktuellen EAST-Bericht zufolge nahmen die Black Box-Angriffe in den EAST-Mitgliedsländern von 15 im Jahr 2015 um 287% auf 58 im Jahr 2016 zu.

Abschließend heißt es seitens Europol, dass die Ermittlungen in einigen Ländern fortgesetzt werden und mit weiteren Verhaftungen Festnahmen zu rechnen ist.




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