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In regelmäßigen Abständen informiert die EURO Kartensysteme durch Pressemeldun­gen mit Bild- oder Grafikmaterial all ...

26.10.2017

Debit-Lagebericht 3. Quartal 2017

Durch vermehrte Manipulationen von Geldautomaten im Inland sind folglich auch die Schäden mit Kartenfälschungen gestiegen. Die Anzahl der gemeldeten Diebstahl- und Verlustschäden mit girocards ist zurückgegangen.

Schäden durch Kartenfälschungen
Die Brutto-Schäden durch den Einsatz von Kartenfälschungen im Ausland sind im Erfassungszeitraum 1. Januar bis 30. September 2017 gestiegen.

Wie die aktuelle Debit-Schadensstatistik der EURO Kartensysteme weiter zeigt, wurden in den ersten neun Monaten dieses Jahres insgesamt 388 inländische Geldautomaten betrügerisch manipuliert, 209 davon allein in Berlin. Im Vorjahreszeitraum hatte die Statistik noch insgesamt 250 Angriffe ausgewiesen.

Im Ausland wurden die Daten deutscher girocards an 168 Geldautomaten und POS-Terminals nach insgesamt 189 im Vorjahr ausgespäht. Zu den meisten Ausspähungen kam es im bisherigen Jahresverlauf in Mexiko, Italien und in Großbritannien.

Am häufigsten eingesetzt wurden Kartenfälschungen zwischen Januar und September 2017 in Indonesien mit einem Schadensanteil von über 29%, gefolgt von den USA mit einem Schadensanteil von über 23% und Australien mit 15%.

Schäden durch Verlust und Diebstahl
Die Diebstahls- und Verlustschäden an Geldautomaten und POS-Terminals sind zwischen Januar und September 2017, ähnlich wie in den Vormonaten, etwas gesunken. Bei den Erlangungstaten rangierten der Diebstahl in Kaufhäusern/Geschäften, Postwegverlust und Wohnungen auf den vorderen Plätzen.

Physische Angriffe
Bei den physischen Angriffen auf Geldautomaten innerhalb Deutschlands weist die aktuelle Statistik in den ersten neun Monaten dieses Jahres insgesamt 269 Attacken aus, von denen 109 erfolgreich waren. Hierzu zählen Sprengungen, Aufbrüche und das Herausreißen von Automaten. Die Erfassung erfolgt auf Basis von Google-Alerts und stellt damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit dar. Bei den physischen Angriffen werden keine Kartendaten abgegriffen, und es finden auch keine Manipulationen statt. Ziel der Täter ist der direkte Zugang zum Bargeld.




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