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30.03.2017

BSI und Verbraucherzentrale NRW vereinbaren Kooperation für mehr Internetsicherheit

Ziel der künftigen Zusammenarbeit ist es, die Internet- und Informationssicherheit von Verbraucherinnen und Verbrauchern in der digitalen Welt zu steigern, ihnen beim Umgang mit Missbrauch zur Seite zu stehen und Internetsabotage wirksam zu bekämpfen.

Überdies gibt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Tipps für mehr Sicherheit bei der Nutzung und veröffentlicht hierzu eine praktische Checkliste.

Cyber-Angriffe, gehackte Router, Datenlecks oder auch Passwortklau, dazu veraltete Software auf Rechnern – Internetnutzer sind laut BSI immer stärker um sich greifenden Gefahren im World Wide Web ausgesetzt. Was wiederum die Sicherheitsbehörden und Verbraucherschützer in Atem hält. So verzeichnet beispielsweise die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen eigenen Angaben zufolge bislang 350.000 Meldungen über betrügerische E-Mails an Internetnutzer in ihrem Phishing-Radar. Folglich seien über 14.500 dubiose Seiten durch die Verbraucherzentrale NRW gesperrt worden.

Ziel des "Memorandum of Understanding zur Förderung der Informationssicherheit von Verbraucherinnen und Verbrauchern" ist es laut BSI-Presseerklärung, den regelmäßigen Austausch und Wissenstransfer über Gefährdungen im Internet und die Entwicklung von wirksamen Strategien zur Ab- und Gegenwehr bei Cyber-Attacken zu intensivieren. Zudem sollen gemeinsame Aktionen von BSI und Verbraucherzentrale die Beurteilungskompetenz der Bevölkerung in Fragen der IT-Sicherheit stärken.

„Damit Verbraucherrechte in der digitalen Welt nicht auf der Strecke bleiben, bringen wir außerdem unsere Verbandsklagebefugnis als wirksames Mittel zur Bekämpfung von personenbezogenem Datenmissbrauch und finanzieller Abzocke in die Kooperation mit ein", beschreibt NRW-Verbraucherzentralenvorstand Schuldzinski die Vorzüge der Zusammenarbeit mit dem BSI laut Pressemitteilung.


Frühjahresputz für das Smartphone
Ganz aktuell hat das BSI eine Checkliste für mehr Sicherheit bei der Nutzung von Smartphones veröffentlicht. So sollten Anwender die Zeit des Frühjahrsputzes dazu nutzen, um auch ihre Mobilgeräte von unnötigem Ballast zu befreien und damit mögliche Sicherheitsrisiken einzudämmen. Neben der Löschung von nicht mehr benötigten Daten, Apps, Verbindungseinstellungen oder Surfspuren sei es sinnvoll, auch die von Apps geforderten Berechtigungen kritisch zu überprüfen und diese gegebenenfalls zu ändern.

Arne Schönbohm, Präsident des BSI, erklärte laut Presseerklärung: „Mithilfe der BSI-Checkliste können Smartphone-Besitzer viel tun, um die Sicherheit ihrer Mobilgeräte zu erhöhen. Viele Smartphones sind allerdings sicherheitstechnisch bereits anfällig, wenn der Kunde sie im Laden kauft, da oftmals veraltete und unsichere Betriebssystemversionen zum Einsatz kommen und die Update-Möglichkeiten sehr eingeschränkt sind. Als die nationale Cyber-Sicherheitsbehörde rufen wir die Hersteller und Anbieter von Smartphones auf, ihrer Verantwortung für die Sicherheit ihrer Produkte und Dienstleistungen gerecht zu werden und ihre Kunden diesbezüglich nicht im Regen stehen zu lassen."

Was genau Smartphone-Besitzer tun können, um ihre Handys auf dem neuesten Stand zu halten, erfahren Sie hier.